Auf einen Blick
Herkunft und Geschichte
Die Großrasse trägt den Namen des niederländischen Ortes Barneveld. Ihre Zwergform wurde in Deutschland entwickelt. Zu den Ausgangstieren gehörten kleine Barnevelder und andere Zwergrassen. Die braun-schwarzdoppeltgesäumten Zwerge wurden 1931 anerkannt.
Körperbau und Rassemerkmale
Ein kräftiger, abgerundeter Körper und eine breite Brust prägen das Erscheinungsbild. Der aufrechte Einfachkamm und die unbefiederten Beine lassen den typischen Hühnerumriss gut erkennen.
Gefieder und Zeichnung
Besonders bekannt ist die doppelte Säumung: Auf den Körperfedern der Henne verlaufen dunkle Linien innerhalb und am Rand der braunen Federfläche. Daneben bestehen weitere Farben, darunter schwarze und weiße Tiere.
Wesen und Eigenschaften
Der Sonderverein beschreibt Barnevelder als zutraulich. Bei ruhigem Umgang sind sie deshalb auch für Besucher gut zu beobachten. Individuelles Verhalten und Gewöhnung bleiben dabei entscheidend.
Nutzung und Zuchtzweck
Die Zucht verbindet ein ansprechendes Federkleid mit der Nutzung als Eierlieferant. Braune Eier gehören zu den geschätzten Merkmalen; die Schalenfarbe allein reicht jedoch nicht zur Bestimmung einer Rasse.
Schon gewusst?
„Doppeltgesäumt“ meint zwei dunkle Zeichnungslinien auf einer Feder, nicht zwei übereinanderliegende Federn.
Quellen und Weiterlesen
Eigenständig formuliertes Besucherporträt auf Grundlage der folgenden Quellen. Recherchestand: 23. September 2026. Genannte Farbenschläge sind Beispiele, keine vollständige Standardliste.