Auf einen Blick
Gewichte sind Richtwerte für ausgewachsene Zuchttiere. Bruteier-Mindestgewichte bezeichnen die Untergrenze für die Zuchtauswahl, nicht das durchschnittliche Eigewicht. Legeleistungen sind Orientierungswerte und hängen auch von Alter, Linie und Haltung ab.
Herkunft und Geschichte
Sussex entstanden in Südengland, wo Geflügel für den Londoner Markt gemästet wurde. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Rassetyp standardisiert und fand auch in Deutschland Verbreitung.
Körperbau und Rassemerkmale
Der breite, tiefe Körper wirkt von der Seite rechteckig. Ein Einfachkamm und helle, unbefiederte Beine ergänzen den kräftigen Nutztyp.
Gefieder und Zeichnung
Bekannt sind weiß-schwarzcolumbia, gelb-schwarzcolumbia und braun-porzellanfarbig. Bei der Columbiazeichnung konzentrieren sich dunkle Partien auf Hals und Schwanz.
Wesen und Eigenschaften
Der Sonderverein beschreibt Sussex als ruhig und zutraulich. Regelmäßiger, behutsamer Kontakt fördert ein vertrautes Verhalten.
Haltung und Alltag
Gut zugängliche Nester, stabile Sitzplätze und ein abwechslungsreicher Auslauf passen zum Körperbau. Bewegung bleibt auch bei gemütlichen Hühnern wichtig.
Nutzung und Zuchtzweck
Sussex sind klassische Zweinutzungshühner für Eier und Fleisch. Körperfülle und brauchbare Legeleistung gehören gemeinsam zum Zuchtziel.
Schon gewusst?
Die Großrasse erhält eine eigene Seite. Der bereits vorhandene Eintrag Zwerg-Sussex bleibt davon getrennt.
Quellen und Weiterlesen
Eigenständig formuliertes Besucherporträt auf Grundlage der folgenden Quellen. Recherchestand: 24. September 2026. Genannte Farbenschläge sind Beispiele, keine vollständige Standardliste.