Auf einen Blick
Herkunft und Geschichte
Sundheimer wurden in Sundheim bei Kehl am Rhein entwickelt. Zunächst stand ein schnell wachsendes Fleischhuhn im Mittelpunkt. Später wurde die Legeleistung stärker berücksichtigt; daraus entstand der heutige Zweinutzungstyp.
Körperbau und Rassemerkmale
Ein voller, breiter Rumpf und die gut entwickelte Brust prägen den Körperbau. Die Haltung ist annähernd waagerecht. Die leicht befiederten Füße gehören zu den auffälligen Merkmalen.
Gefieder und Zeichnung
Die Zeichnung heißt weiß-schwarzcolumbia. Der Körper ist überwiegend weiß, während besonders Hals und Schwanz schwarze Partien zeigen. Hahn und Henne ähneln sich in der Verteilung dieser Zeichnung.
Wesen und Eigenschaften
Sundheimer werden als zutraulich beschrieben. Zu ihren traditionellen Nutzeigenschaften zählen zügiges Wachstum und Frühreife. Saubere, trockene Bereiche helfen dabei, die Fußbefiederung in gutem Zustand zu halten.
Nutzung und Zuchtzweck
Eier und Fleisch bilden den ursprünglichen doppelten Nutzen. Die Rasse wird auch für ihre Winterlegeleistung geschätzt. Heute bewahren Züchter mit ihr ein Stück regionaler Geflügelgeschichte.
Schon gewusst?
Der Name verweist auf einen konkreten Ort am Oberrhein. Das heutige Sundheim ist ein Stadtteil von Kehl.
Quellen und Weiterlesen
Eigenständig formuliertes Besucherporträt auf Grundlage der folgenden Quellen. Recherchestand: 23. September 2026. Genannte Farbenschläge sind Beispiele, keine vollständige Standardliste.