Digitales Rasselexikon

Seidenhühner

Haarartig weiche Federn, fünf Zehen und ein ganz eigener Kopfschmuck.

← Zurück zum Rasselexikon

Auf einen Blick

HerkunftOstasien
TiergruppeGroßhuhn
Gewicht Hahn1,4–1,7 kg
Gewicht Henne1,1–1,4 kg
EierBruteier mindestens 40 g; hellbraune Schale.

Gewichte sind Richtwerte für ausgewachsene Zuchttiere. Bruteier-Mindestgewichte bezeichnen die Untergrenze für die Zuchtauswahl, nicht das durchschnittliche Eigewicht. Legeleistungen sind Orientierungswerte und hängen auch von Alter, Linie und Haltung ab.

Herkunft und Geschichte

Seidenhühner sind seit langer Zeit in Ostasien bekannt. Ihre auffällige Federstruktur machte sie auch außerhalb ihrer Herkunftsregion berühmt. Die hier vorgestellte Rasse ist die größere Form; daneben bestehen eigenständige Zwerg-Seidenhühner.

Körperbau und Rassemerkmale

Die Federäste bilden keine so fest geschlossene Fläche wie bei gewöhnlichem Hühnergefieder. Dadurch wirkt das Federkleid haarartig. Haube, Walnusskamm, häufig dunkle Haut, türkisfarbene Ohrscheiben und fünf Zehen ergeben ein unverwechselbares Bild.

Gefieder und Zeichnung

Es gibt unter anderem weiße, schwarze, blaue und gelbe Tiere sowie Varianten mit und ohne Bart. Nicht jede Farbe zeigt die Hautpigmentierung gleich. Ein heller Vogel ist also keineswegs automatisch ein anderes Huhn.

Wesen und Eigenschaften

Seidenhühner gelten als ruhig und können sehr zutraulich werden. Hennen zeigen häufig deutliche Brutlust. Diese Eigenschaft macht sie als Glucken interessant, verringert aber zeitweise die Eierproduktion.

Haltung und Alltag

Nester und Sitzplätze sollten niedrig und leicht erreichbar sein. Trockene, geschützte Bereiche sind wegen der besonderen Federn wichtig. Haubenfedern dürfen die Sicht nicht verdecken; saubere Fußbefiederung erleichtert die Pflege.

Nutzung und Zuchtzweck

Heute werden Seidenhühner besonders wegen ihrer Gestalt und ihres Brutverhaltens gehalten. Eine hohe jährliche Eierzahl steht weniger im Vordergrund. Ihre geringe Größe macht die hier behandelte Form nicht automatisch zum Zwerghuhn.

Schon gewusst?

Das weiche Aussehen entsteht durch den Aufbau der Federn. Es handelt sich nicht um Fell, obwohl der erste Eindruck daran erinnert.

Quellen und Weiterlesen

Eigenständig formuliertes Besucherporträt auf Grundlage der folgenden Quellen. Recherchestand: 23. September 2026. Genannte Farbenschläge sind Beispiele, keine vollständige Standardliste.

← Alle Rassen entdecken