Auf einen Blick
Gewichte beziehen sich auf ausgewachsene Zuchttiere. Genannte Eierleistungen sind Orientierungswerte und hängen von Alter, Linie und Haltung ab. Ein Bruteier-Mindestgewicht ist kein durchschnittliches Eigewicht.
Herkunft und Geschichte
Die Rasse stammt aus Südjapan. Ihr Name verweist auf Satsuma, eine historische Region auf der Insel Kyushu.
Körperbau und Rassemerkmale
Ein kräftiger Körper, eine aufgerichtete Haltung und ein auffälliger Schwanz ergeben die eigenständige Silhouette. Die Federfülle unterscheidet sie von knapper befiederten Kämpfertypen.
Gefieder und Zeichnung
Die BDRG-Tafel zeigt wildbraune und silber-wildfarbige Tiere. Zeichnung und Federzustand tragen zur Wirkung der langen Schwanzpartie bei.
Wesen und Eigenschaften
Bei der Gruppenzusammenstellung ist besonders auf Verträglichkeit zu achten. Rivalisierende Hähne können getrennte Unterkünfte benötigen. Eine ruhige Betreuung und aufmerksame Beobachtung sind wichtig.
Haltung und Alltag
Geräumige, stabile Einrichtungen und sichere Trennmöglichkeiten sind sinnvoll. Ausreichend Platz an Futter- und Wasserstellen hilft, Konflikte zu vermeiden. Verletzungen und Unverträglichkeiten müssen früh erkannt werden.
Nutzung und Zuchtzweck
Heute stehen Erhaltung und Ausstellung der charakteristischen Körperform im Mittelpunkt. Der historische Kämpfername ist kein Anlass, Tiere gegeneinander kämpfen zu lassen. Die Eierleistung ist nachrangig.
Schon gewusst?
Satsumadori verbinden einen Kämpfertyp mit auffälligem Schwanzgefieder; sie sind deshalb nicht einfach große Shamo.
Quellen und Weiterlesen
Eigenständig formuliertes Besucherporträt. Gewichts- und Eierangaben nach den verlinkten Rassetafeln bzw. Rasseporträts; Leistungswerte sind keine Garantie. Genannte Farbenschläge sind Beispiele. Quellen abgerufen am 29. September 2026.