Auf einen Blick
Herkunft und Geschichte
Orientalische Roller sind eine Taubenrasse. Der Sonderverein führt ihre Herkunft auf Kleinasien und zentralasiatische Gebiete zurück. Über verschiedene Länder gelangten sie nach Mitteleuropa. Ihre Zuchtgeschichte ist eng mit der Freude an besonderen Flugbewegungen verbunden.
Körperbau und Rassemerkmale
Die Taube wirkt gedrungen und besitzt einen auffälligen, angehobenen Schwanz. Die Flügel werden unter dem Schwanz getragen. Diese Kombination verleiht ihr eine unverwechselbare Silhouette.
Gefieder und Zeichnung
Die Rasse wird in verschiedenen Farben und Zeichnungen gezüchtet. Für das Erkennen des Typs sind neben der Farbe vor allem Körperhaltung, Flügellage und Schwanz wichtig.
Wesen und Eigenschaften
Orientalische Roller werden als gut züchtende Tauben beschrieben. Als domestizierte Tauben leben sie in Paarbeziehungen und benötigen eine auf Tauben abgestimmte Unterbringung und Betreuung.
Nutzung und Zuchtzweck
Die ursprüngliche Bedeutung liegt im Kunstflug. Als „Rollen“ werden überschlagartige Bewegungen im Flug bezeichnet. Bei einem Ausstellungstier lässt sich die individuelle Flugleistung aus dem Aussehen allein nicht ableiten.
Schon gewusst?
Orientalische Roller besitzen häufig mehr Schwanzfedern als die üblichen zwölf vieler anderer Tauben. Die Bürzeldrüse fehlt oder ist nur schwach entwickelt.
Quellen und Weiterlesen
Eigenständig formuliertes Besucherporträt auf Grundlage der folgenden Quellen. Recherchestand: 23. September 2026. Genannte Farbenschläge sind Beispiele, keine vollständige Standardliste.