Auf einen Blick
Herkunft und Geschichte
Marans entstanden im Westen Frankreichs rund um die Stadt gleichen Namens und die Region La Rochelle. Lokale Landhühner wurden mit weiteren Rassen gekreuzt. Dabei entwickelte sich ein Nutztyp, bei dem dunkle, große Eier besondere Bedeutung erhielten.
Körperbau und Rassemerkmale
Die Tiere besitzen einen breiten, tiefen Rumpf und eine volle Brust. Sie sollen kräftig, aber beweglich wirken. Zu dem in Deutschland beschriebenen Typ gehören leicht befiederte Läufe und ein Einfachkamm.
Gefieder und Zeichnung
Bekannt ist etwa schwarz-kupfer: Dunkles Körpergefieder trifft auf kupferfarbene Partien am Hals, beim Hahn auch in weiteren Schmuckfedern. Es gibt außerdem andere Farbenschläge, etwa gesperbert und weiß.
Wesen und Eigenschaften
Der Marans-Club beschreibt die Rasse als ruhig und robust. Das kräftige Aussehen bedeutet nicht, dass die Tiere schwerfällig sind. Sie nutzen gerne Bewegungsmöglichkeiten und Beschäftigung im Auslauf.
Nutzung und Zuchtzweck
Marans sind Nutz- und Ausstellungshühner. Bei der Zucht zählt neben Form und Gefieder vor allem die braune Eierschale. Die Farbtiefe kann zwischen Hennen und im Verlauf der Legezeit unterschiedlich ausfallen.
Schon gewusst?
Bei dieser Rasse ist auch das Ei ein wichtiges Zuchtmerkmal – ein schön gezeichneter Vogel allein erfüllt noch nicht alle Zuchtziele.
Quellen und Weiterlesen
Eigenständig formuliertes Besucherporträt auf Grundlage der folgenden Quellen. Recherchestand: 23. September 2026. Genannte Farbenschläge sind Beispiele, keine vollständige Standardliste.