Auf einen Blick
Gewichte sind Richtwerte für ausgewachsene Zuchttiere. Bruteier-Mindestgewichte bezeichnen die Untergrenze für die Zuchtauswahl, nicht das durchschnittliche Eigewicht. Legeleistungen sind Orientierungswerte und hängen auch von Alter, Linie und Haltung ab.
Herkunft und Geschichte
Kastilianer gehören zum alten spanischen Landhuhntyp. Sie stehen in enger Beziehung zu weiteren Mittelmeerrassen. In Deutschland wurden sie erst in der Mitte des 20. Jahrhunderts eingeführt.
Körperbau und Rassemerkmale
Der mittelgroße Körper wirkt schlank und aufgerichtet. Ein Einfachkamm, weiße Ohrscheiben und dunkelschieferfarbene Beine prägen das Bild.
Gefieder und Zeichnung
Gezüchtet wird schwarzes Gefieder mit grünlichem Glanz. Der Glanz wird besonders sichtbar, wenn Licht schräg auf die Federn fällt.
Wesen und Eigenschaften
Kastilianer gelten als lebhaft und neugierig. Trotz ihres Temperaments können sie bei passender Haltung und ruhigem Umgang zutraulich werden.
Haltung und Alltag
Bewegungsraum, Deckung und sichere Begrenzungen entsprechen dem aktiven Typ. Eine regelmäßige Versorgung erleichtert die Beobachtung der Gruppe.
Nutzung und Zuchtzweck
Die Rasse wurde vor allem wegen ihrer Eier geschätzt. Frühe Entwicklung und robuste Landhuhneigenschaften gehören zum Nutzgedanken.
Schon gewusst?
Bei der Henne kann sich der hintere Kammteil seitlich neigen. Das Auge soll dabei frei bleiben.
Quellen und Weiterlesen
Eigenständig formuliertes Besucherporträt auf Grundlage der folgenden Quellen. Recherchestand: 24. September 2026. Genannte Farbenschläge sind Beispiele, keine vollständige Standardliste.
Gewichte und Leistungsrichtwerte
Ergänzende Angaben aus der unten verlinkten älteren BDRG-Rassetafel. Das sind Zuchtrichtwerte, keine aktuelle Herdenmessung oder Leistungsgarantie. Werte verschiedener Quellen und Zuchtlinien können voneinander abweichen; das genannte Eiergewicht ist kein zugesichertes Durchschnittsgewicht.
Quelle: BDRG-Rassetafel, PDF-Seite 45. Geprüft am 22. Oktober 2026.