Auf einen Blick
Herkunft und Geschichte
Die Japanische Legewachtel ist die domestizierte Form der Japanischen Wachtel, Coturnix japonica. Deren Wildform stammt aus Ostasien. Durch Zuchtauswahl entwickelten sich Tiere mit höherem Körpergewicht, gesteigerter Legeleistung und unterschiedlichen Gefiederfarben.
Körperbau und Rassemerkmale
Der Körper ist gedrungen und rundlich, der Hals kurz und der Schwanz sehr klein. Die Flügel liegen eng an. Häufig wirken die Tiere etwas geduckt; die Hähne sind meist kleiner und schlanker als die Hennen.
Gefieder und Zeichnung
Die wildfarbige Zeichnung verbindet braune Töne mit hellen und dunklen Mustern. Daneben werden weitere Farben gezüchtet, darunter weiße Tiere. Bei manchen Farben hilft die Brustzeichnung bei der Unterscheidung der Geschlechter.
Wesen und Eigenschaften
Wachteln verbringen viel Zeit am Boden. Deckung und Rückzugsmöglichkeiten entsprechen ihrer bodenorientierten Lebensweise. Sie sind aufmerksam und können bei Erschrecken plötzlich auffliegen.
Nutzung und Zuchtzweck
Wie der Name sagt, steht besonders die Eiererzeugung im Mittelpunkt. Daneben gibt es die Rasse- und Farbenzucht. Japanische Legewachteln sind keine kleinen Haushühner, sondern gehören zu einer anderen Vogelart.
Schon gewusst?
Der wissenschaftliche Name Coturnix japonica unterscheidet sie auch von der Europäischen Wachtel, Coturnix coturnix.
Quellen und Weiterlesen
Eigenständig formuliertes Besucherporträt auf Grundlage der folgenden Quellen. Recherchestand: 23. September 2026. Genannte Farbenschläge sind Beispiele, keine vollständige Standardliste.