Digitales Rasselexikon

Italiener

Lebhafte Legehühner mit weißen Ohrscheiben und großer Farbenvielfalt.

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Auf einen Blick

HerkunftItalien / europäische Zucht
TiergruppeGroßhuhn
Gewicht Hahnmeist 2,25–3 kg
Gewicht Hennemeist 1,75–2,5 kg
EierBruteier meist mindestens 55 g; weiße Schale. Farbenschlag beachten.

Gewichte sind Richtwerte für ausgewachsene Zuchttiere. Bruteier-Mindestgewichte bezeichnen die Untergrenze für die Zuchtauswahl, nicht das durchschnittliche Eigewicht. Legeleistungen sind Orientierungswerte und hängen auch von Alter, Linie und Haltung ab.

Herkunft und Geschichte

Italienische Landhühner bildeten die Grundlage dieser Rasse. In der weiteren Zucht wurden Körperform, Legeleistung und zahlreiche Farbenschläge ausgearbeitet. Der Nutzgedanke blieb dabei neben den Anforderungen der Ausstellung wichtig.

Körperbau und Rassemerkmale

Ein langer, geräumiger Körper mit breiter Brust steht auf gelben, unbefiederten Beinen. Weiße bis cremefarbene Ohrscheiben kontrastieren mit dem roten Gesicht. Neben dem bekannten Einfachkamm gibt es auch rosenkämmige Italiener.

Gefieder und Zeichnung

Beispiele sind rebhuhnhalsig, goldfarbig, silberfarbig, schwarz, weiß und gestreift. Bei der gestreiften Variante lässt sich auf jeder Feder die helle und dunkle Querzeichnung verfolgen.

Wesen und Eigenschaften

Der Sonderverein beschreibt Italiener als ausgesprochen lebhaft und gewandt. Sie sind aufmerksame Hühner, die ihre Umgebung aktiv nutzen. Ein ruhiger Umgang erleichtert den Kontakt.

Haltung und Alltag

Strukturierter Auslauf, sichere Begrenzungen und Rückzugsmöglichkeiten passen zur Beweglichkeit der Rasse. Gut verteilte Beschäftigungsmöglichkeiten verhindern, dass sich alle Tiere nur an einer Stelle sammeln. Futterversorgung und Bewegung gehören zusammen.

Nutzung und Zuchtzweck

Italiener wurden besonders als frühreife Legehühner geschätzt. Rund 190 Eier jährlich nennt der Sonderverein als Richtwert. Das ist keine feste Leistungsvorgabe für jede Henne; Linie, Alter und Haltung beeinflussen das Ergebnis.

Schon gewusst?

Bei einfachkämmigen Hennen darf sich der hintere Kammteil seitlich neigen. Er soll dabei das Auge nicht verdecken.

Quellen und Weiterlesen

Eigenständig formuliertes Besucherporträt auf Grundlage der folgenden Quellen. Recherchestand: 23. September 2026. Genannte Farbenschläge sind Beispiele, keine vollständige Standardliste.

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