Auf einen Blick
Herkunft und Geschichte
Das Deutsche Reichshuhn entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus der Idee eines leistungsfähigen deutschen Wirtschaftshuhns. Dafür wurden verschiedene bereits bestehende Rassen kombiniert. Der historische Name gehört zur Entstehungszeit der Rasse.
Körperbau und Rassemerkmale
Der Rumpf erscheint von der Seite länglich und rechteckig. Rücken und Bauch verlaufen annähernd parallel. Ein feiner Rosenkamm sitzt flach auf dem Kopf; die hellen Läufe sind unbefiedert.
Gefieder und Zeichnung
Das Gefieder liegt straff an und lässt die Körperform deutlich erkennen. Es gibt mehrere Farbenschläge, unter anderem weiß, schwarz, rot und gestreift. Die Form ist ein gemeinsames Merkmal über diese Farbvarianten hinweg.
Wesen und Eigenschaften
Die Rasse gilt als robust und zutraulich. Ihre Eigenschaften passen zur traditionellen Haltung mit Auslauf, in dem die Tiere Bewegung und Möglichkeiten zur Futtersuche erhalten.
Nutzung und Zuchtzweck
Als Zweinutzungshuhn sollte sie sowohl Eier als auch Fleisch liefern. Heute ist neben diesen Nutzeigenschaften die Erhaltung einer traditionsreichen Rasse ein wesentliches Anliegen der Züchter.
Schon gewusst?
Der Ausdruck „Backsteinform“ beschreibt anschaulich das längliche Rechteck des Körpers – er meint keine plumpe oder unbewegliche Haltung.
Quellen und Weiterlesen
Eigenständig formuliertes Besucherporträt auf Grundlage der folgenden Quellen. Recherchestand: 23. September 2026. Genannte Farbenschläge sind Beispiele, keine vollständige Standardliste.