Auf einen Blick
Gewichte sind Richtwerte für ausgewachsene Zuchttiere. Bruteier-Mindestgewichte bezeichnen die Untergrenze für die Zuchtauswahl, nicht das durchschnittliche Eigewicht. Legeleistungen sind Orientierungswerte und hängen auch von Alter, Linie und Haltung ab.
Herkunft und Geschichte
Deutsche Langschan entstanden im späten 19. Jahrhundert aus eingeführten Croad-Langschan unter Beteiligung weiterer Rassen. Die deutsche Zucht entwickelte einen eigenen, hoch gestellten Typ.
Körperbau und Rassemerkmale
Lange Beine und ein gestreckter Körper bestimmen die Silhouette. Die Rückenlinie steigt zum Schwanz an. Auf dem verhältnismäßig kleinen Kopf sitzt ein kleiner Einfachkamm.
Gefieder und Zeichnung
Schwarz, weiß, blau-gesäumt und braunbrüstig gehören zu den beschriebenen Farbenschlägen. Die hohe Stellung bleibt ihr gemeinsames Erkennungsmerkmal.
Wesen und Eigenschaften
Die kräftigen Tiere werden als Zweinutzungshühner gehalten. Ihr aufrechtes Erscheinungsbild allein sagt nichts über Angriffslust aus; der Umgang mit der Gruppe bleibt entscheidend.
Haltung und Alltag
Stallöffnungen und Sitzplätze müssen zum großen Körper passen. Bei der Aufzucht ist gleichmäßige Entwicklung wichtiger als möglichst schnelle Gewichtszunahme.
Nutzung und Zuchtzweck
Eier- und Fleischnutzung gehören zusammen. Heute ist außerdem die Erhaltung des eigenständigen deutschen Typs ein wichtiges Zuchtziel.
Schon gewusst?
Deutsche Langschan und Croad-Langschan sind verwandt, aber eigenständige Rassen mit unterschiedlichen Körperlinien.
Quellen und Weiterlesen
Eigenständig formuliertes Besucherporträt auf Grundlage der folgenden Quellen. Recherchestand: 24. September 2026. Genannte Farbenschläge sind Beispiele, keine vollständige Standardliste.