Digitales Rasselexikon

Cochin

Schwere Hühner mit üppigem Federkleid bis zu den Füßen.

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Auf einen Blick

HerkunftChina
TiergruppeGroßhuhn
Gewicht Hahn3,5–5,5 kg
Gewicht Henne3–4,5 kg
EierBruteier mindestens 53 g; braungelbe Schale.

Gewichte sind Richtwerte für ausgewachsene Zuchttiere. Bruteier-Mindestgewichte bezeichnen die Untergrenze für die Zuchtauswahl, nicht das durchschnittliche Eigewicht. Legeleistungen sind Orientierungswerte und hängen auch von Alter, Linie und Haltung ab.

Herkunft und Geschichte

Cochin gelangten im 19. Jahrhundert aus China nach Europa. Ihre Größe und das üppige Gefieder machten sie zu auffälligen Vertretern der damals eingeführten asiatischen Hühner.

Körperbau und Rassemerkmale

Breite, Tiefe und weiche Federn erzeugen eine mächtige, gerundete Gestalt. Beine und Zehen sind befiedert; der Kopf trägt einen Einfachkamm.

Gefieder und Zeichnung

Es gibt zahlreiche Farbenschläge, beispielsweise gelb, schwarz, weiß und rebhuhnfarbig-gebändert. Der federreiche Körper verbindet die Varianten.

Wesen und Eigenschaften

Cochin gelten als ruhige Hühner. Ihr langsamer wirkendes Auftreten macht eine stressarme Betreuung und genügend Bewegungsangebote nicht weniger wichtig.

Haltung und Alltag

Niedrige Sitzplätze, breite Zugänge und trockener Boden passen zu Gewicht und Fußfedern. Nasse, verschmutzte Auslaufbereiche sollten vermieden werden.

Nutzung und Zuchtzweck

Die Rasse hatte Bedeutung als schweres Fleischhuhn und als Ausgangsrasse weiterer Züchtungen. Heute stehen häufig Liebhaber- und Ausstellungszucht im Vordergrund.

Schon gewusst?

Die bereits vorhandenen Zwerg-Cochin sind eine eigenständige Urzwergrasse. Diese Seite behandelt die großen Cochin.

Quellen und Weiterlesen

Eigenständig formuliertes Besucherporträt auf Grundlage der folgenden Quellen. Recherchestand: 24. September 2026. Genannte Farbenschläge sind Beispiele, keine vollständige Standardliste.

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