Digitales Rasselexikon

Araucana

Schwanzlose Hühner mit besonderen Kopffedern und türkisfarbenen Eiern.

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Auf einen Blick

HerkunftChile
TiergruppeGroßhuhn
Gewicht Hahn2–2,5 kg
Gewicht Henne1,6–2 kg
EierBruteier mindestens 50 g; türkisfarbene Schale.

Gewichte sind Richtwerte für ausgewachsene Zuchttiere. Bruteier-Mindestgewichte bezeichnen die Untergrenze für die Zuchtauswahl, nicht das durchschnittliche Eigewicht. Legeleistungen sind Orientierungswerte und hängen auch von Alter, Linie und Haltung ab.

Herkunft und Geschichte

Araucana gehen auf Hühner der indigenen Bevölkerung Chiles zurück. Ihre ältere Entstehungsgeschichte ist nicht in allen Einzelheiten geklärt. Der deutsche Rassetyp wurde aus diesen Besonderheiten zu einem eigenen Ausstellungshuhn entwickelt.

Körperbau und Rassemerkmale

Der Körper wirkt oval, ein äußerlich sichtbarer Schwanz fehlt. Auf dem Kopf sitzt ein niedriger Erbsenkamm. Auffällig sind Ohrbommeln, ein Bart oder eine Kombination daraus; diese Federmerkmale prägen das Gesicht.

Gefieder und Zeichnung

Typische Beispiele sind wildfarbig, goldhalsig, silberhalsig, schwarz und weiß. Die Gefiederfarbe ist von der Eierschalenfarbe zu unterscheiden: Ein türkisfarbenes Ei bedeutet nicht, dass die Henne türkisfarbene Federn trägt.

Wesen und Eigenschaften

Araucana sind robuste Landhühner mit aufmerksamer Ausstrahlung. Das Verhalten einzelner Linien kann unterschiedlich ausfallen. Aus der besonderen Körperform allein lässt sich kein bestimmtes Temperament ableiten.

Haltung und Alltag

Trockener Stall, geschützte Nester und strukturierter Auslauf bilden die Grundlage. Bei bärtigen Tieren sollten Futter- und Wasserstellen so gestaltet sein, dass die Gesichtsfedern sauber bleiben. Zuchtfragen gehören in erfahrene Hände.

Nutzung und Zuchtzweck

Die ungewöhnliche Eierschalenfarbe ist ein wesentliches Zuchtmerkmal. Daneben zählen Körperform, Vitalität und Kopfbefiederung. Die Großrasse ist ein eigener Eintrag und nicht mit Zwerg-Araucana gleichzusetzen.

Schon gewusst?

Ohrbommeln sind Federbüschel seitlich am Kopf. Ein Bart sitzt dagegen an Wangen und Kehle – beides lässt sich beim genauen Hinsehen unterscheiden.

Quellen und Weiterlesen

Eigenständig formuliertes Besucherporträt auf Grundlage der folgenden Quellen. Recherchestand: 23. September 2026. Genannte Farbenschläge sind Beispiele, keine vollständige Standardliste.

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