Auf einen Blick
Gewichte sind Richtwerte für ausgewachsene Zuchttiere. Bruteier-Mindestgewichte bezeichnen die Untergrenze für die Zuchtauswahl, nicht das durchschnittliche Eigewicht. Legeleistungen sind Orientierungswerte und hängen auch von Alter, Linie und Haltung ab.
Herkunft und Geschichte
Spanische Landhühner bildeten die Grundlage. Tiere gelangten Mitte des 19. Jahrhunderts nach England; englische und deutsche Züchter formten den heutigen Typ weiter. Der Name erzählt deshalb nur einen Teil der Rassegeschichte.
Körperbau und Rassemerkmale
Andalusier wirken gestreckt und elegant. Ein großer Einfachkamm, weiße Ohrscheiben und dunkle, unbefiederte Beine ergänzen den Landhuhntyp.
Gefieder und Zeichnung
Das blaue Federfeld wird von einer dunklen Säumung umrandet. Diese Zeichnung macht die einzelnen Federn gut erkennbar.
Wesen und Eigenschaften
Die Tiere sind lebhaft und aufmerksam. Für Beobachter sind besonders ihre Beweglichkeit und die wechselnde Lichtwirkung des Gefieders interessant.
Haltung und Alltag
Ein sicherer Auslauf mit Deckung und Beschäftigung passt zu aktiven Hühnern. Trockene, geschützte Ruheplätze bleiben wichtig.
Nutzung und Zuchtzweck
Andalusier wurden als Legehühner genutzt. Heute steht daneben die Erhaltung des besonderen Farb- und Formtyps im Mittelpunkt.
Schon gewusst?
Die blaue Farbe vererbt sich nicht reinerbig. Aus blauen Elterntieren können auch schwarze und sehr helle Nachkommen entstehen.
Quellen und Weiterlesen
Eigenständig formuliertes Besucherporträt auf Grundlage der folgenden Quellen. Recherchestand: 24. September 2026. Genannte Farbenschläge sind Beispiele, keine vollständige Standardliste.
Gewichte und Leistungsrichtwerte
Ergänzende Angaben aus der unten verlinkten älteren BDRG-Rassetafel. Das sind Zuchtrichtwerte, keine aktuelle Herdenmessung oder Leistungsgarantie. Werte verschiedener Quellen und Zuchtlinien können voneinander abweichen; das genannte Eiergewicht ist kein zugesichertes Durchschnittsgewicht.
Quelle: BDRG-Rassetafel, PDF-Seite 4. Geprüft am 22. Oktober 2026.